2:2 in Leveste

Spielbericht vom 25. September 2024
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"Das 2:2 geht in Summe wahrscheinlich auch in Ordnung“, erklärte Granzow nach Schlusspfiff im Interview mit AWesA. Dennoch herrschte eine gewisse Unklarheit darüber, ob man sich über den gewonnenen Punkt freuen oder eher über zwei verlorene ärgern sollte. Bereits nach sieben Minuten geriet die Mannschaft von Trainer Siggi am vergangenen Sonntag in Leveste in Rückstand. Nach einer scharf getretenen Ecke übernahm niemand die Verantwortung für Jonas Claus, der unbedrängt zum 1:0 einköpfen konnte. Doch postwendend gelang uns der Ausgleich: Nach dem Anstoß kombinierten wir uns stark über die linke Seite durch und Tim Geffert köpfte eine mustergültige Flanke von Merten zum 1:1 ins Netz. In der Folge blieb die erste Halbzeit ereignisarm. Totti hatte noch eine vielversprechende Gelegenheit, als er über links durchbrach, das Tor aber mit einem kraftvollen Linksschuss verfehlte. In der zweiten Halbzeit nahm die Partie phasenweise an Hektik zu. Kurz nach Wiederanpfiff mussten wir erneut einen Rückstand hinnehmen. In dieser Phase bekamen die Levester Oberwasser und erarbeiteten sich weitere Chancen, um ihre Führung auszubauen. Die zweite Hälfte war zudem von vielen kleinen Nicklichkeiten geprägt, die den Spielfluss immer wieder unterbrachen. Beide Teams führten zahlreiche Diskussionen mit dem Schiedsrichter, der offenbar Gefallen daran fand, sich mit den Spielern auszutauschen, anstatt durch Verwarnungen für Ruhe zu sorgen. Leveste wurden im Verlauf der zweiten Halbzeit zwei Treffer aberkannt, da der Schiedsrichter zuvor Abseitsstellungen und ein Handspiel erkannt hatte. Auch auf unserer Seite wurden insgesamt drei Abseitstore zurückgepfiffen. In der 79. Minute gelang uns schließlich der Ausgleich. Lipke war frei vor dem Tor, wurde vom gegnerischen Torwart zu Fall gebracht und der Schiedsrichter entschied folgerichtig auf Elfmeter. Fitzner verwandelte sicher zum 2:2. Kurz darauf antizipierte Werra einen Pass im Levester Spielaufbau, stürmte allein aufs Tor zu und wurde kurz vor dem Strafraum regelwidrig gestoppt – Notbremse, rote Karte. In der Schlussphase erspielten wir uns noch drei vielversprechende Torchancen, blieben jedoch im Abschluss glücklos. Rückblickend war Leveste nach dem 2:1 in der Lage, das Spiel vorzeitig zu entscheiden, weshalb wir über den Ausgleich sehr froh waren. Doch nach der roten Karte wäre sogar ein Sieg im Bereich des Möglichen gewesen. So verließen wir den Platz mit gemischten Gefühlen.
Fakt ist jedoch, dass wir eine kämpferische Mannschaft gesehen haben, die sich trotz zweier Rückstände nicht aufgegeben hat und bis zum Schluss alles gegeben hat. Am kommenden Samstag (15 Uhr) erwarten wir mit Ihme-Roloven einen ähnlich starken Gegner.